SWV Design und Technik, schweizerischer Werklehrerinnen- und Werklehrerverein
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The Playground Project – Ausstellung in der Kunsthalle Zürich
Auf über 1000 m2 zeigt die Kunsthalle Zürich, dass der Spielplatz, diese Nische in unseren Städten, ein subversiver Ort sein kann, ein Experimentierfeld im öffentlichen Raum für Kunst und Gesellschaft und eine Reibungsfläche für Erwachsene, Eltern und Kinder. Die Ausstellung installiert Spielskulpturen für Kinder, führt in Filmen, Fotografien und Objekten durch über 100 Jahre Spielplatz und fragt, wo wir heute stehen. Und will zeigen, was jenseits vom Standard alles möglich ist. Dabei wird nicht nur die Geschichte der Spielplätze aufgearbeitet – es gibt auch richtige Spielplätzen für richtig Kinder! In der Kunsthalle steht der Lozziwurm, ein 1972 vom Schweizer Bildhauer Yvan Pestalozzi erfundener farbiger gewundener Wurm, zum Krabbeln, sich verstecken und einander jagen. Dazu eine von Group Ludic entworfene, beliebig erweiterbare Seil-Struktur, Seile zum Schwingen und Bojen zum Rumhängen. Und in Workshops können Schulklassen und Familien im Kreativ-Labor ein Modell für den eigenen Traum-Spielplatz gestalten. Am 22. April findet das Symposium Frei und frech! Spiel(platz) als Ort der Identifikation, Gemeinschaft und Störung in der Stadt statt. Es vereint Aktivistinnen, Gestalter und Forscherinnen, um die Bedingungen für ein autonomes, freies und wildes Spiel in der Stadt zu diskutieren und zu definieren. Was braucht es, dass wir Orte schaffen können, die Kinder herausfordern? Und welchen Beitrag muss die Gemeinschaft leisten? 20. Februar bis 15. Mai 2015 Kunsthalle Zürich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich Weitere Infos auf www.kunsthallezurich.ch
Ausstellung "Bauplatz Kreativität" in St. Gallen
Vom 1.‐20. Mai 2016 ist die Ausstellung „Bauplatz Kreativität“ der Bildschulen Schweiz in den Räumen der Schule für Gestaltung St.Gallen zu Gast. Sie beleuchtet Geschichte und Facetten des Begriffs Kreativität. Kinder, Jugendliche und Wissenschaftler kommen zu Wort. Für Lehrpersonen hält die Ausstellung einen vielfältigen Methodengarten bereit. Zahlreiche Werke von Kindern und Jugendlichen aus der kleinen kunstschule, welche die Ausstellung nach St.Gallen geholt hat, bereichern die Ausstellung. Fünf Aktivposten laden Kinder, Jugendliche und mutige Erwachsene zum Tun mit den Händen ein. Was treibt mich an? Wann küsst mich die Muse? Muss ich kreativ sein? Am Samstag 30. April 2016 haben sich rund 80 Fachleute aus Pädagogik und Kunst intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Ein Improtheater mit Susanne Schinko und Reto Trunz, zwei Referate und diverse Workshops wechselten sich ab. Professor Dr. Max Fuchs hat in seinem Referat den Begriff breit aufgefächert. Ausgangspunkt seines gedanklichen Rundgangs war die Aussage des deutschen Künstlers Joseph Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Er plädierte dafür, Kreativität in einem demokratischen Sinne zu verstehen -­ als Schlüssel zu einem selbstbestimmten und freien Leben. Kreativität dürfe nicht missbraucht werden und zu einem Imperativ verkommen. Die Gebrüder Poschauko, Autoren des Buches Nea Machina, gaben Einblick in ihren verspielten Zugang zur Welt, die uns umgibt – eine Welt der Farben, Formen, Klänge, Gerüche, Strukturen. Eine grundoffene Wahrnehmung, Abstraktionsvermögen und Umsetzungskraft seien Voraussetzung für ihre Arbeit als freie Künstler und Designer.  Zahlreiche KünstlerInnen sowie KursleiterInnen der kleinen kunstschule und der Schule für Gestaltung haben am Nachmittag ihre Zimmertüren geöffnet und zur aktiven Auseinandersetzung mit Material und dem Thema Kreativität eingeladen. Mut und Fehlerfreundlichkeit Am Sonntag 1. Mai haben rund 60 Menschen aus Politik, Wirtschaft, Pädagogik und Kunst angeregt über Kreativität im Alltag diskutiert. Darunter Stadtrat Markus Buschor, Christoph Meili, Geschäftsführer der Innovationsgesellschft, Gilgi Guggenheim, Künstlerin, und Kathrin Lettner, Leiterin der Schule für Gestaltung – um nur vier der vielen verschiedenen Teilnehmenden zu nennen. Fazit: Kreativität braucht Mut, Vertrauen und Fehlerfreundlichkeit. Gute Ideen erfordern Raum und Zeit, manchmal auch Zeitdruck. Die Umsetzung von Inspirationen verlangt viel Hand-­Arbeit. Ein sinnvoller struktureller Rahmen befördert Kreativität, zu rigide Vorgaben oder Erwartungen behindern sie.  Die offenen Workshops für Menschen von 3-­90 Jahren rundeten die „Tage der Kreativität“ zu einem lustvollen, anregenden Ganzen ab.  Auch die Jugendlichen aus dem Vorkurs der Schule für Gestaltung haben zwei Gestaltungsangebote vorbereitet und konnten Jung und Alt in Neonwelten und auf Weltraumfahrten entführen! Weitere Informationen auf der Website der Kleinen Kunstschule
Portfolio: Kunst- und designorientierte Zugänge. Tagung in Brugg-Windisch am 21. Mai
Das Portfolio blickt in Kunst und Gestaltung auf eine lange Tradition zurück. In den Schulfächern Bildnerisches Gestalten sowie Textiles und Technisches Gestalten stellt der Portfolioprozess eine an Lernenden orientierte multimediale Praxis dar, die ästhetische Erfahrungen auslöst, steuert und sichtbar macht. Gleichzeitig eröffnet die Arbeit mit Portfolios überfachliches Potential, da es personale, soziale und methodische Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördert. Das Thema künstlerisch-gestalterische Portfolios stellt komplexe Fragen an Schule und kunstpädagogische Forschung. An der Tagung wird im Rahmen von Referaten und Workshops thematisiert, wie Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II im Kontext von Aufgabenformaten ästhetische Erfahrungen und Erkenntnisse mit kunst- und designorientierten Methoden reflektieren und kommunizieren können. Die Tagung richtet sich an Dozierende der Pädagogischen Hochschulen, Lehrpersonen und Studierende. Samstag, 21. Mai 2016, 09.00 – 16.45 Uhr Campus Brugg-Windisch Tagungsbeitrag: CHF 120.–, Studierende CHF 50.– Lehrpersonen mit Anstellung an der Volksschule AG, BL, BS und SO: Mit Ausnahme eines Eigenanteils von CHF 50.– werden die Kosten von den Kantonen getragen (SO: Finanzierungskategorie A, AG: Finanzierungskategorie A). Veranstalter: Pädagogische Hochschule FHNW, Institut Sekundarstufe, Professur für Didaktik in Kunst & Design, Leitung: Prof. Christine Rieder Programm und Anmeldung: www.fhnw.ch/ph/kunst&design
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Playground 1
The Playground Project, Ausstellung Kunsthalle Zürich, Photo © Annik Wetter